Japan, das Inselreich der Tempel und Schreine, der Teehäuser und Geishas, hat gleichzeitig viele moderne Sehenswürdigkeiten zu bieten.
Die Kunst und Architektur Japans bieten augenfällige Beispiele für künstliche und technische Eingriffe in die Natur, die nicht zuletzt jene den Europäer so berührende natürliche Schlichtheit der japanischen Kultur hervorbringt.
Sehenswürdigkeiten von Japan

An erster Stelle steht Tokio, die Metropole mit den vielen Facetten. Der Kaiserliche Palast steht mitten in Tokios, wo einst die Burg Edo stand.
Besonders beliebt ist hier der kaiserliche Garten der im Osten liegt. Jener wird gerne genutzt, um der Hektik der Stadt zu entfliehen. Eine weitere Anlaufstelle ist der Tokio-Tower. Im Tokio-Tower befinden sich ein Aquarium, eine Galerie und auch ein Wachsmuseum. Japan ist aber auch sehr Bekannt für seine Gärten. Die japanischen Gärten, die sich überall in dem Land befinden bieten viel Abwechslung und vor allem Ruhe. So sieht der Besucher den Unterschied am deutlichsten zwischen Moderne und Tradition. Da das Land touristisch sehr gut erschlossen ist, sind die vielen Sehenswürdigkeiten schnell zu erreichen, eine Japan Rundreise bietet sich daher sehr an. Die Japaner selber bevorzugen die lokalen Besonderheiten ihres Landes. Die Esskultur ist kontrastreich und wird oft von alten Traditionen bestimmt. Besucher sollten in ein typisch japanisches Restaurant gehen und hier die Kostbarkeiten entdecken. Oftmals findet man solche Restaurants in Seitenstraßen etwas abseits vom Tourismus, hier sind jedoch die Speisekarten oftmals nicht in Englisch verfügbar und man muss sich eben anders verständigen. Das ganze Lohnt sich aber! Man will ja auch etwas von der Kultur mitbekommen und nicht nur in den typischen Touristen und Restaurantketten speisen. Es sollte drauf geachtet werden das das Lokal gut besucht ist, so kann man auf Nummer sicher gehen das die Wahre frisch und das essen gut ist.
Japan anders erleben
Wellness wird in Japan groß geschrieben und ist ein wichtiger Zweig der Tourismusbranche. In Japan existieren viele heißen Quellen, die man Onsen nennt, und Kurorte, wo die Seele entspannen kann. Beppu ist einer dieser Kurorte, wo ein heißes Bad im Sand genommen werden kann und eine Massage die Muskeln entspannt. Diese Kurorte findet der Besucher auch auf der Izu-Halbinsel, wo ein wahrer Boom ausgebrochen ist.
Naturparks und Naturschönheiten
Egal welcher Naturpark in Japan bereist wird, keiner wird enttäuscht werden. Besonders schön ist der Bandai-Ashahi Nationalpark, der der größte Nationalpark des Landes ist. Er befindet sich auf der Insel Honshu und beeindruckt durch seine Naturschönheiten. In der Gebirgslandschaft kann gewandert werden und so die Berge Haguro, Yudono und Gassan erkundet werden. Der Nikko Nationalpark liegt ebenfalls auf der Halbinsel und wurde von der UNESCO ausgezeichnet. Hier findet der Urlaub Vulkane, Moorseen, Schreine und vor allem die Wasserfälle Ryuzu und Kegon.
Ebenfalls zu empfehlen sind die japanischen Alpen, wo ausgiebig Wintersport betrieben werden kann. Sowohl Wintersportler als auch Bergsteiger fühlen sich hier wie im Paradies.
Die Japanische Architektur
Die Japanische Architektur hat eine lange Geschichte und für Laien sieht es so als wäre die Chinesische Architektur die gleiche. Das stimmt nicht ganz jedoch gab es durch aus viele Beeinflussungen. Viele Gebäude in Japan haben noch den Typischen mittelalterlichen Stiel. Die Reise nach Japan lohnt sich allein wegen den schönen geschwungenen Dächern der Häuser. Die Moderne hat leider nicht mehr viel dafür übrig, dafür kommt meist sehr viel Glaa zum Einsatz und macht es dennoch interessant. Viele Gebäude wurden jedoch schon früher so geplant, dass sie viel Lichteinfall hatten und es auch an Regentagen ausgeleuchtet war. Die Räume in Japan haben ihren eigenen Stil, auch im inneren werden gerne Bögen und Kurven eingesetzt. Aber auch in Europa wurden wir durch das japanische beeinflusst, in vielen Zimmern findet man Paravents um die Zimmer zu teilen oder einfach nur zu strukturieren.
Noch zu unterscheiden wäre das die Gebäudekunst in den Städten natürlich zum immer größeren geht währen das Umland von diesem Trend noch nicht betroffen ist. Wächst das Land von den Einwohnerzahlen so stark weiter wie bisher, wird es jedoch irgendwann auch hier der Fall sein und es müssen noch mehr traditionelle Gebäude weichen.